C++ wurde von Bjarne Stroustrup in den Bell Labs ab 1980 entwickelt. Die Sprache C++ ist eine Hybrid-, also eine Mischsprache, welche sich aus C und dem objektorientierten Anteil zusammen setzt. Man kann also durch C prozedural programmieren, was meist, zumindest bei mir bis jetzt immer, zu einem lauffähigen Programm führt, aber natürlich viel besser über Objekte. Diese Objekte hat man dank dem ++, welche ein leistungsstarkes Konzept ermöglicht. Objekte sind Instanzen von Klassen, welche Attribute und Eigenschaften besitzen. Auch bringen Objekte Methoden mit sich, über welche man ihre Eigenschaften lesen oder ändern kann und es einem ermöglicht, mit andren Objekte zu kommunizieren. Da durch Objekte Daten gekapselt werden können, sinkt die Fehleranfälligkeit und der Wartungsaufwand, da man bei Modifikationen nur die Internas der Klasse ändern muss und die Schnittstellen im günstigsten Fall unverändert bleiben (worauf man eigentlich auch achten sollte).
Quellcode für C++ wird in .cpp Files geschrieben. Zu jeder Quelldatei sollte es auch eine Header-file mit der Endung .h geben. In ihr befinden wich Informationen zu den Klassen, ihre Schnittstellen und Funktionen. Zu dem grundlegenden Aufbau dieser File an geeigneter Stelle später genaueres. Beide Files werden durch den Compiler übersetzt und als Objektdatei abgelegt. Der Linker fügt nun die Standardbibliotheken, sowie weitere Blbliotheken und Objektdateien hinzu und erstellt somit eine ausführbare Datei.

